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Nach der Vertragsunterzeichnung bei WeberHaus fühlt man sich leider nur noch wie eine Geldquelle, die möglichst stark ausgeschöpft werden soll. Der Verkäufer von WeberHaus hatte offenbar keine Hemmungen, den Preis immer weiter in die Höhe zu treiben. Von ihm wurden Änderungen vorgeschlagen (z. B. die Verbreiterung der Hebeschiebetür um 90 cm), die wir grundsätzlich gut fanden. Allerdings wollten wir wissen, was die einzelnen Änderungen kosten. Auch bei unseren eigenen Änderungswünschen hätten wir gerne Einzelpreise erhalten. Stattdessen wurde uns lediglich eine Liste (siehe Bild) mit grob beschriebenen Positionen übergeben. Anschließend meldete man sich wochenlang nicht und begründete dies mit fadenscheinigen Ausreden. Kurz vor der Ausstattung meldete sich der Projektleiter mit der Aussage: „Sie müssen jetzt die LuKnV_20250327 (Bild 1) unterschreiben, sonst können wir nicht weitermachen.“ Gleichzeitig wurden immer weitere Kostenpositionen „erfunden“ (z. B. Wanddopplungen), um den Preis zu erhöhen und dabei Kulanz vorzutäuschen. Dabei wurde stets auf die angeblich komplexe Kalkulation verwiesen: „Unsere Kalkulationsmatrix ist etwas komplex aufgebaut und Fenster- sowie Planungsänderungen bringen unter anderem auch statische Änderungen und damit Mehraufwendungen mit sich, die in den Kalkulationsprozess einfließen.“ (Originalzitat, siehe Bild) Dadurch sahen wir uns genötigt, die Kosten- und Leistungsänderung zu unterschreiben. Damit hatten wir zumindest zunächst eine gewisse Kostensicherheit. Bei der Ausstattungsberatung nahmen wir jedoch weitere Änderungen vor und stellten fest, dass Einzelpreise sehr wohl vorhanden sind. Dabei bemerkten wir auch erstmals teilweise die fehlerhafte Abrechnung. Als wir beispielsweise Position 6 der LuKnV_20250327 (Bild 1) um ein Waschbecken ergänzten, wurde zunächst die bisherige Leistung mit 384 € ausgebucht (siehe Bild B), uns jedoch 985 € berechnet. Aufgrund der offensichtlichen Unstimmigkeit musste WeberHaus diesen Betrag später korrigieren. Allerdings betrifft dieses Vorgehen nicht nur diese Position, sondern praktisch jeden weiteren Punkt auf der Liste. Wir haben die Berechnungen zugunsten von WeberHaus wohlwollend nachgerechnet und kamen bei den Positionen 1 bis 9 auf eine Überverrechnung von insgesamt 9.345,50 €. Einen exakt nachvollziehbaren Fehler haben wir reklamiert; dieser wurde uns anschließend auch gutgeschrieben. Die übrigen Positionen haben wir anhand uns bekannter Preise vergleichbarer Fenster nachgerechnet – stets zugunsten von WeberHaus kalkuliert. Deshalb haben wir von WeberHaus ausdrücklich die Offenlegung der Einzelpreise verlangt, wenn wir die entsprechenden Beträge bezahlen sollen. Da diese Transparenz nicht geschaffen wurde, haben wir den strittigen Betrag von der Schlussrechnung abgezogen. WeberHaus droht nun mit einer Klage. Es gab auch noch weiter „Probleme“ mit Weberhaus, wollte aber nur das Hauptanliegen beschreiben. Falls jemand ähnliche Probleme mit Weberhaus hat, kann er sich gerne bei mir melden.

