Ich bereue es zutiefst, dieser Krankenkasse vertraut zu haben! Ich bin seit dem 1. Mai versichert, habe aber meinen Befreiungsausweis immer noch nicht erhalten. Man erklärte mir, die Post in Deutschland sei schlecht. (Nur die Post?!) Als ich darauf hinwies, dass man mir ein Formular von der Debeck BKK-Filiale in Saarbrücken zugeschickt hatte, schrien sie mich am Telefon an, sie hätten mit dieser Filiale nichts zu tun. Das stimmt nicht! Es gibt nur eine Debeck Krankenkasse in Deutschland, sowohl eine gesetzliche als auch eine private, mit Niederlassungen in verschiedenen Regionen. Sie antworten nicht auf E-Mails. Und ich, eine behinderte Person, erhalte immer noch kein Pflegegeld, weil das Formular erst zwei Monate später abgeschickt wurde. Ich ziehe meine eigenen Schlüsse daraus.
In der Zusammenarbeit mit mir als Versicherungsmakler und Mandanten, die sich in meiner Agentur in Betreuung befinden, zeigt sich die Debeka von ihrer schlechtesten Seite.
Das Fass zum Überlaufen, hat Herr Meinke aus der Abteilung LV/R. Dieser zeichnete sich nicht kur durch Unprofessionalität und fehlende Sympathie aus. Darüber hinaus warf er mir fehlendes Wissen und Qualität ab.
Auslöser dafür ist wie folgt:
Kunde wünscht Riester-Kündigung weil Kosten reduzieren jährlich den Kontostand. Kündigung wird ausgesprochen. Da in der Bestätigung davon geschrieben wird, dass „gegebenenfalls“ kein Kapital an den Kunden ausgezahlt wird, kläre ich dies mit 3 Sachbearbeitern aus 3 Geschäftsstellen, die mir jeweils bestätigen, dass der Kunde nachdem die Zulagen abgezogen wurden Kapital ausgezahlt bekommt.
Die Angaben stellten sich nun als Fehlinformationen raus, weshalb der Kunde kein Kapital ausgezahlt bekommt, sondern drauf zahlen soll.
Herr Meinke‘s Hauptaussage lautet wie folgt:
Der Kunde und ich sind selbst Schuld, da aus dem Schreiben der Debeka klar hervorgeht, dass der Kunde „gegebenenfalls“ eine Auszahlung erhält und darauf hätten wir erkennen müssen, dass er Summe x nachzahlen muss.
Zudem hätte ich nicht „irgendjemanden“ anrufen sollen.
Genau weil dieses Schreiben so uneindeutig ist, habe ich mich 3 mal abgesichert.
Fazit: Verlässt du dich auf Aussagen von Sachbearbeitern der Debeka, bist du verlassen.
Wir werden rechtliche Schritte prüfen!
Sachliche Einschätzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung der Debeka:
Vorab transparent: Die Debeka arbeitet nicht mit uns als Versicherungsmaklerunternehmen zusammen. Diese Bewertung basiert daher ausschließlich auf unserer fachlichen Analyse des Bedingungswerks und dem Vergleich mit dem aktuellen Marktstandard.
Ich gebe zu: Beim Lesen der Produktseite musste ich tatsächlich schmunzeln.
Die Debeka bewirbt es als „ihr Highlight“, dass auf die abstrakte Verweisung verzichtet wird. Das ist seit rund 20 Jahren absoluter Marktstandard und bei hochwertigen BU-Tarifen längst selbstverständlich – eigentlich nicht einmal mehr erwähnenswert, geschweige denn ein „Highlight“.
Leider zieht sich dieser Eindruck durch das gesamte Produkt.
Bedingungsniveau:
Auch im aktuellen Bedingungswerk (Stand 01/2026) finden sich zahlreiche Regelungen, die im Marktvergleich deutlich zurückliegen. In Summe wirkt das Produkt nicht nur leicht, sondern teils massiv vom heutigen Standard abgehängt.
Prognosezeitraum:
Es wird ein Prognosezeitraum von 3 Jahren angesetzt („voraussichtlich auf Dauer“). Der Markt hat sich hier längst weiterentwickelt – üblich sind hier 6 Monate.
Dynamik:
Beitragsdynamiken enden bereits mit 51 Jahren – auch das ist im Vergleich sehr früh und wenig flexibel.
Nachversicherungsmöglichkeiten:
Insgesamt schwach ausgestaltet:
- Ereignisgebundene Fristen nur 6 Monate (mittlerweile sind 12 Monate Standard)
- Maximale Erhöhung (mit mehreren Ereignissen!) von 1.000 € und zusätzlich gedeckelt auf eine Verdopplung der Ursprungsrente – ebenfalls unterdurchschnittlich!
- Insgesamt zu wenige flexible Anpassungsoptionen für einen sich entwickelnden Lebenslauf
Fehlende Regelungen:
Wichtige Bausteine wie eine AU-Klausel, eine schnelle Leitung bei schweren Erkrankungen oder eine Teilzeitklausel konnte ich auch im aktuellen Stand nicht finden – das ist im heutigen Marktumfeld ein klares Defizit.
Detailregelungen:
Teilweise finden sich aus unserer Sicht problematische Formulierungen, z. B. bei der Definition des Raucherstatus, der sich auch nach Vertragsabschluss noch ändern kann - öffnet Tür und Angel für Diskussionen.
Positiv:
Es gibt eine echte DU-Klausel. Für Beamte grundsätzlich ein relevanter Punkt.
Einordnung:
Das Argument „wir leisten im Leistungsfall aber zuverlässig“ lasse ich so nicht gelten. Es gibt zahlreiche Versicherer am Markt, die ebenfalls zuverlässig leisten – gleichzeitig aber deutlich bessere Bedingungen und häufig sogar günstigere Beiträge bieten.
Fazit:
Die BU der Debeka hat aus unserer Sicht in vielen Bereichen den Anschluss an den Markt verloren. Die Vielzahl an Nachteilen wiegt so schwer, dass ich aktuell keinen sinnvollen Anwendungsfall sehe, in dem es nicht bessere Alternativen gibt.
Andere Produkte oder den allgemeinen Service der Debeka möchte ich ausdrücklich nicht bewerten – hier geht es ausschließlich um die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Den Screenshot zum „Highlight“ habe ich der Bewertung beigefügt.
Marco Niedermaier / Geschäftsführer buXperts GmbH
Hervorragende Schadenabwicklung!!! Die Debeka macht da keine Probleme. Sie tut wofür man sie hat: Versicherte Schäden regulieren.
Das ist heutzutage leider nicht selbstverständlich.
Wir sind hier mit allem wirklich sehr gut aufgehoben.
Danke an die Leistungsabteilungen Sach und KV "Daumenhoch".
Wie ich gerade gelesen habe, beschwert sich die Person über die lange Bearbeitungszeit und über mancherlei Kürzungen,die nicht verstanden werden und die doch gestiegenen Versicherungskosten. Das ist auch meine Meinung. Bei mit hat die Bearbeitung der eingereichten Rechnungen von über 8400,00€ fast 4 Wochen gedauert. Vor allen Dingen habe ich dann mal nach 14 Tagen angerufen und der Herr am Telefon hat mir dann versprochen, dass er dafür Sorge trägt, dass der Komplex vorgezogen wird und ich am Donnerstag das Geld auf dem Konto hätte. Nach über 1 Woche war das Geld immer noch nicht da. Habe wieder angerufen. Das Gleiche wurde mir dann wieder versprochen. Es hat dann weitere 14 Tage gedauert bis das Geld dann auf dem Konto war. Angeblich mussten die Rechnungen noch zum Revisor und es waren auch noch Rechnungen von der Pflegeversicherung dabei. Dann dauert es noch länger. Mit der Bearbeitung der eingereichten Rechnungen bin ich gar nicht zufrieden. Sachen werden gekürzt, weil man sich an die Sätze der Beihilfe richtet. Das ist meiner Meinung nicht so in Ordnung.
Teilweise sind auch Mitarbeiter am Telefon, die sehr unfreundlich sind und einem beim Gespräch nicht ausreden lassen, sondern einen immer wieder unterbrechen.
Das gehört sich einfach nicht.
Das und auch die Bearbeitungszeit und andere Sachen sollte man umgehend ändern.
MfG Albert Dahlhoff