Zum Inhalt springen

Verbraucherschutzprüfung

Swissquote Erfahrungen: Wie sicher ist der Broker und was kostet er?

Swissquote bietet regulierte Bankgesellschaften und ein breites Brokerage-Angebot für selbstständige Anleger. Gesellschaftsabhängige Mindest-, Depot- und Währungskosten sowie dokumentierte Serviceprobleme begrenzen die Eignung für kleine oder selten bewegte Depots.

Geprüft von

Redaktion Verbraucherschutz.tv

  • Erstprüfung September 2026
  • Zuletzt geprüft September 2026
  • 12 Min. Lesezeit

Das Urteil in Kürze

Das spricht dafür

  • Überprüfbare Bankzulassungen in der Schweiz und Luxemburg
  • Breites Wertpapierangebot mit App und Analysefunktionen
  • Gesetzlicher Einlagenschutz für begünstigte Bankguthaben

Darauf sollten Sie achten

  • Mindestprovisionen und Schweizer Depotkosten belasten kleine Anlagen
  • Währungsaufschläge und unterschiedliche Preisstände erschweren den Vergleich
  • Dokumentierte Kundenkritik zu Eröffnung und technischen Problemen

Bewertung nach Kriterien

  1. Regulierung & Lizenzierung30 % 4,8
  2. Einlagensicherung & Kundengelder25 % 4,3
  3. Kosten- & Risikotransparenz20 % 4,0
  4. Konditionen & Fairness15 % 3,6
  5. Service & Erreichbarkeit10 % 3,4

Je größer das Verbraucherrisiko eines Kriteriums, desto stärker zählt es. Jedes Kriterium ist im Bericht unten begründet.

Inhalt des Prüfberichts

Swissquote ist ein regulierter Broker mit einem breiten Wertpapierangebot und hilfreichen Funktionen für Anleger, die ihr Depot selbst verwalten. Entscheidend sind jedoch die Vertragsgesellschaft und das Nutzungsverhalten: Schweizer Depotkosten, Luxemburger Mindestprovisionen und Währungsaufschläge können die Anlage deutlich verteuern; Kundenberichte zeigen außerdem Probleme bei Eröffnung und Erreichbarkeit.

Unsere Swissquote Erfahrungen beruhen auf einer redaktionellen Online-Prüfung vom 9. September 2026. Wir unterscheiden das Schweizer Angebot der Swissquote Bank AG von Swissquote Bank Europe S.A. in Luxemburg. Ein großer Markenname allein beantwortet weder die Kostenfrage noch die Frage, wie Ihr konkretes Guthaben geschützt ist.

Prüfumfang: Wir haben öffentlich zugängliche Preisverzeichnisse, Vertragsdokumente, Behördeninformationen und eine begrenzte Auswahl originaler Kundenbewertungen ausgewertet. Wir haben kein Konto eröffnet, keine Order ausgeführt und keinen Supportkontakt getestet. Die Bewertung beurteilt belegte Vertrags- und Angebotsmerkmale; sie ist keine Messung der Ausführungsqualität und keine Anlageempfehlung.

Korrektur früherer Aussagen: Für die früher genannten eigenen Kontoeröffnungs- und E-Mail-Tests liegen uns keine belastbaren Testprotokolle vor. Wir verwenden diese Angaben und die damaligen unbelegten Kundenzitate deshalb nicht weiter. Auch die pauschale Aussage eines maximalen Schutzes des investierten Kapitals trifft nicht zu: Einlagenschutz ersetzt keinen Schutz vor Anlageverlusten.

Swissquote im Test: Das Wichtigste auf einen Blick

FrageEinordnung
Was wird geprüft?Privates Brokerage, mit getrennten Angaben für Schweiz und Luxemburg
Wofür spricht Swissquote?Regulierte Banken, unterschiedliche Handelsmärkte, Wertpapiere und digitale Anlagen
Was verlangt Aufmerksamkeit?Vertragsgesellschaft, Mindestgebühren, Währungstausch und Eröffnungsprozess
Für wen interessant?Selbstständige Anleger mit bewusst gewählten Märkten und ausreichend großen Orders

Welches Swissquote-Konto ist gemeint?

Die Swissquote-Gruppe umfasst mehrere Gesellschaften. Die Schweizer Bank wird auf deutschen Anbieterunterseiten als Swissquote Bank AG bezeichnet, im FINMA-Verzeichnis als Swissquote Bank SA und international als Swissquote Bank Ltd. Die börsennotierte Muttergesellschaft ist Swissquote Group Holding Ltd; sie ist vom Vertragspartner des Bankkontos zu unterscheiden. Quellen: Gruppenstruktur und Schweizer Kontaktseite.

Die europäische Website für Wertpapiere und Anlageprodukte führt dagegen zu Swissquote Bank Europe S.A. in Luxemburg. Für europäische Forex- und CFD-Angebote existiert zudem eine gesonderte Länderauswahl. Wer in Deutschland wohnt, sollte deshalb vor jeder Gebührenrechnung den Gesellschaftsnamen im Eröffnungsvertrag kontrollieren. Die deutsche Sprache einer Seite beweist keinen Vertrag mit einer deutschen Bank. Quellen: Luxemburger Gesellschaft und Regionen- und Produktauswahl.

Zum Schweizer Wertpapierangebot gehören eine App mit Depotübersicht, Watchlists, Kursinformationen und Analysewerkzeugen. Die aktuelle Plattformübersicht nennt für Forex und CFDs CFXD, MetaTrader 4 und 5 sowie TradingView. Diese Angebote gehören nicht automatisch zum normalen Aktienkonto. Die frühere Bezeichnung Advanced Trader beschreibt daher nicht hinreichend die heutige Auswahl. Quelle: Handelsplattformen.

Auch der direkte Kryptohandel bleibt eine Stärke des Schweizer Angebots: Die Produktseite nennt mehr als 50 Kryptowährungen und Transfers für einen Großteil davon. Das ist von Krypto-ETPs und gehebelten CFDs zu unterscheiden. Welche Coins, Netzwerke und Gegenstellen für Übertragungen erlaubt sind, richtet sich nach der jeweiligen Transferliste. Quellen: Krypto-Angebot und Krypto-FAQ.

Swissquote Erfahrungen: Die detaillierte Prüfung nach unseren 5 Kriterien

Regulierung & Lizenzierung: Gesellschaft zuerst prüfen

Bewertung: 4,8 / 5,0 · Gewichtung: 30 %

Swissquote Bank SA ist im offiziellen FINMA-Verzeichnis als Bank in Gland geführt. Swissquote Bank Europe S.A. ist im CSSF-Register als aktive Bank B00000324 geführt. Diese behördlichen Nachweise sprechen für überprüfbare, regulierte Vertragspartner. Sie sind keine behördliche Empfehlung einzelner Wertpapiere. Quellen: FINMA-Bankenverzeichnis und CSSF mit Verweis auf die echte Bank.

Die CSSF-Warnung wurde zuletzt am 15. April 2026 aktualisiert. Sie betrifft Internetseiten, die den Namen missbrauchen; Swissquote Bank Europe hat laut Behörde keine Verbindung zu diesen betrügerischen Seiten. Praktisch bedeutet das: Öffnen Sie den Anbieter über die offizielle Domain und prüfen Sie die dort genannten Kontaktdaten, bevor Sie auf einen Kontakt aus einer Anzeige reagieren. Eine Lizenz des Originals schützt nicht vor einer nachgebauten Loginseite.

Bewertung Regulierung & Lizenzierung: Die klar identifizierbaren Bankgesellschaften und nachprüfbaren Aufsichtsbezüge tragen eine sehr gute Bewertung. Unser Urteil gilt für die hier abgegrenzten Gesellschaften und Angebote, nicht für sämtliche weltweiten Markenauftritte. Score: 4,8 / 5,0.

Einlagensicherung & Kundengelder: Cash ist kein Wertpapier

Bewertung: 4,3 / 5,0 · Gewichtung: 25 %

Bei der Schweizer Bank sind begünstigte Bankeinlagen bis 100.000 CHF pro Kunde und Bank geschützt. Die FINMA unterscheidet die Auszahlung aus verfügbarer Liquidität, die Einlagensicherung für Schweizer Geschäftsstellen und das Konkursprivileg. Mehrere Konten bei derselben Bank vervielfachen die Grenze nicht. Depotwerte wie Aktien und Fondsanteile gehören dagegen dem Kunden und werden nach der FINMA-Erklärung im Bankkonkurs ausgesondert. Quelle: FINMA zum Einlagenschutz und zu Depotwerten.

Das ist ein wichtiger Schutzmechanismus, aber kein pauschales Sicherheitsversprechen für alle Vermögenswerte. Das Schweizer Depotreglement erlaubt Dritt- und Sammelverwahrung. Es beschreibt zusätzliche Risiken bei ausländischen Verwahrstellen, insbesondere Schwierigkeiten bei Zuordnung oder Herausgabe im Insolvenzfall. Die Formulierung „Wertpapiere sind immer vollständig sicher“ wäre deshalb zu weitgehend. Quelle: Depotreglement, Ziffern 5.3 bis 5.5.

Beim Luxemburger Konto ist das FGDL-System maßgeblich, mit gewöhnlich bis zu 100.000 EUR je berechtigtem Einleger und Bank. Die Mitgliedschaft ist im offiziellen Register dokumentiert. Konten in Kryptowährungen und Edelmetalleinheiten sind vom FGDL ausgeschlossen. Fehlende Wertpapiere können unter den Voraussetzungen der Anlegerentschädigung SIIL bis 20.000 EUR erfasst sein, nicht als Ersatz für Kursverluste. Quelle: FGDL-FAQ 5, 10 und 17. Weder Einlagensicherung noch Verwahrung schützen vor sinkenden Aktienkursen, einem Ausfall des Wertpapieremittenten oder einem Verlust durch Kryptoanlagen. Quelle: Luxemburger Anbieterinformationen zur FGDL-Mitgliedschaft.

Bewertung Einlagensicherung & Kundengelder: Gesetzliche Sicherungssysteme und die rechtliche Trennung von Depotwerten sind substanzielle Vorteile. Die dokumentierten Grenzen der Drittverwahrung und die unterschiedlichen Regeln je Vermögensart verhindern ein uneingeschränktes Schutzurteil. Score: 4,3 / 5,0.

Kosten- & Risikotransparenz: Gebühren getrennt rechnen

Bewertung: 4,0 / 5,0 · Gewichtung: 20 %

Die öffentlich zugänglichen Schweizer Preislisten erlauben konkrete Rechnungen. Für Privatdepots nennt Swissquote quartalsweise 20 CHF bis 50.000 CHF Vermögen, 25 CHF bis 100.000 CHF und 37,50 CHF bis 150.000 CHF. Darüber sind es maximal 50 CHF; oberhalb einer Million kommt eine Zusatzgebühr hinzu. Auf die Depotgebühren fallen 8,1 % Mehrwertsteuer an. Bargeld zählt nicht zum Depotwert, Kryptowährungen schon; einzelne Wohnsitzländer haben abweichende Tarife. Quelle: Schweizer Kontogebühren.

Aktienorder beim Schweizer KontoAktuelle Grundgebühr in CHF
Schweiz, Orderwert 500 CHF3 CHF
Deutschland, Orderwert 1.000 EUR5 CHF
Deutschland, Orderwert 5.000 EUR29 CHF

Die Volumenstufe richtet sich nach der Produktwährung, die Gebühr wird in CHF ausgewiesen. Hinzu kommen 0,85 in der jeweiligen Transaktionswährung für Echtzeitinformationen sowie gegebenenfalls Abgaben. Die Umrechnung der ausgewiesenen CHF-Gebühr erfolgt zum Interbanken-Mittelkurs ohne Aufschlag. Das ist etwas anderes als der Tausch Ihres Anlagekapitals. Quelle: Aktuelle Schweizer Aktienpreisliste.

Für den separaten Währungstausch nennt die Schweizer Tabelle beispielsweise 0,95 % zwischen Hauptwährungen wie CHF, EUR und USD. Für andere Währungskombinationen gelten höhere Sätze. Bei häufigen grenzüberschreitenden Käufen kann dieser Kostenblock stärker ins Gewicht fallen als die Orderprovision. Quelle: Währungstausch-Tabelle.

Luxemburg berechnet im regulären Aktienhandel an vielen Märkten 0,1 %, mindestens 14,95 EUR. Eine Xetra-Order über 1.000 EUR kostet damit im Standardtarif 14,95 EUR plus mindestens 0,60 EUR Börsengebühr, also 15,55 EUR ohne weiteren Währungstausch. Ausgewählte ETF-Käufe sind provisionsfrei; das ist kein allgemeiner Nulltarif für sämtliche Käufe und Verkäufe. Quelle: Luxemburger Aktien- und ETF-Tarife. Die automatische Währungsumrechnung bei Handelsabwicklung kostet dort 0,9 % Spread. Quelle: Auto-Forex.

Preisstand beachten: Die am Prüftag verlinkte Schweizer Preisbroschüre enthält noch abweichende ältere Staffeln, etwa 30 statt 29 in der genannten Volumenstufe. Unsere Beispiele folgen der datierten aktuellen Website-Abfrage; maßgeblich vor Auftragserteilung ist die für Ihr Konto geltende Kostenanzeige. Die Abweichung mindert die Übersichtlichkeit.

Gehebelter Forex- und CFD-Handel ist gesondert zu betrachten. Die Schweizer Risikowarnung nennt mögliche Verluste über den Kontostand hinaus; ein pauschaler Negativsaldoschutz darf daher nicht von einem anderen Land übertragen werden. Das hier bewertete Wertpapierdepot ist keine Empfehlung für diese Hebelprodukte. Quelle: Schweizer Risikohinweise.

Bewertung Kosten- & Risikotransparenz: Die detaillierten Preisverzeichnisse sind ein Plus. Die Verteilung auf Länder, Zusatzkosten und Ausnahmen sowie abweichende Broschürenstände erschweren den Vergleich. Score: 4,0 / 5,0.

Konditionen & Fairness: Kleine Orders und lange Pausen

Bewertung: 3,6 / 5,0 · Gewichtung: 15 %

Die Schweizer Mindestdepotgebühr ergibt bei vier vollen Quartalen 86,48 CHF jährlich einschließlich Mehrwertsteuer. Für ein kleines Depot ist das erheblich, während der absolute Betrag bei größerem Vermögen weniger ins Gewicht fällt. Ein ausgehender Wertpapierübertrag kostet nach Währung der Position 50 CHF, EUR oder USD je Position. Das sollte in die Entscheidung für einen späteren Brokerwechsel einfließen. Quelle: Schweizer Depot- und Übertragungsgebühren.

In Luxemburg entfallen reguläre Depotgebühren; EU- und UK-Kunden zahlen auch keine normale Kontoführungsgebühr. Allerdings sieht die Preisliste nach mindestens drei Jahren ohne Transaktionen eine quartalsweise Verwaltungsgebühr von 0,10 % auf das genannte Anlagevermögen vor, mindestens 50 EUR. Für EU-Ansässige kommt dort Mehrwertsteuer hinzu. Ein selten genutztes Langfristdepot sollte deshalb nicht unbeaufsichtigt liegen bleiben. Quelle: Luxemburger Kontopreise, Fußnoten zu umsatzlosen Konten.

Beim Schweizer Konto können Kunde und Bank die Geschäftsbeziehung grundsätzlich jederzeit kündigen; für Kunden verlangt Ziffer 28 eine schriftliche Mitteilung. Bei noch offenen Positionen nennt die Klausel zehn Geschäftstage zum Liquidieren oder Übertragen, bevor die Bank selbst liquidieren darf. Das Depot ist daher kein Jahresabo, dessen Kündigung erst zum nächsten Verlängerungstermin möglich wäre. Quelle: Schweizer AGB, Ziffer 28.

Sonderfall regulatorische Schließung: Die Schweizer Kontopreisliste nennt eine Verwaltungsgebühr von 500 CHF, wenn das Konto wegen regulatorischer Anforderungen geschlossen wird, etwa im Zusammenhang mit erweiterten Sorgfaltspflichten. Diese Klausel betrifft nicht jede normale Kündigung durch den Kunden. Sie ist trotzdem ein finanzielles Risiko, das vor einer grenzüberschreitenden Kontoeröffnung berücksichtigt werden sollte. Quelle: Administrative Compliance Fee.

Auch Luxemburg ist vom Jahresabo zu unterscheiden. Die geltenden AGB erlauben grundsätzlich die Beendigung per unterschriebener schriftlicher Erklärung oder Secure Email; für Verbraucher-Zahlungsdienste nennt die Klausel zwei Monate. Handelspakete können laut Ziffer 8 stillschweigend verlängert werden. Die angebotenen Pakete mit 50 beziehungsweise 100 Transaktionen kosten 795 beziehungsweise 1.495 EUR und gelten zwölf Monate. Ein Verlängerungsrabatt ist nicht belegt; prüfen Sie deshalb vor Buchung auch die Folgekonditionen. Quellen: Luxemburger AGB, Ziffern 8 und 16 und Handelspakete.

Bewertung Konditionen & Fairness: Die unterschiedlichen Kontomodelle bieten Wahlmöglichkeiten. Mindestkosten und Übertragungsgebühren sowie der Luxemburger Tarif für lange Handelspausen begrenzen jedoch die Attraktivität für kleine oder selten bewegte Depots. Score: 3,6 / 5,0.

Service & Erreichbarkeit: Kontaktwege und Umsetzung

Bewertung: 3,4 / 5,0 · Gewichtung: 10 %

Der Schweizer Kundenservice nennt für allgemeine Fragen Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr MEZ die Nummer +41 44 825 88 88 und ein Kontaktformular. Daneben gibt es einen rund um die Uhr verfügbaren KI-Assistenten. Dieser Chat ist kein Nachweis eines ständig besetzten menschlichen Live-Supports. Für Betrugsverdacht nennt die Seite eine gesonderte durchgehende Erreichbarkeit unter derselben Nummer. Quelle: Schweizer Kontaktwege.

Die aktuelle Kontaktseite nennt für Luxemburg +352 2603 2003 und clientservices@swissquote.lu, Montag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr MEZ. Notieren Sie bei einer Beschwerde Kontoanliegen, Datum und bisherige Antworten und verwenden Sie den Kontakt Ihrer Gesellschaft. Eine öffentliche Bewertung ersetzt keinen dokumentierten Auftrag an die Bank. Quelle: Luxemburger Kundenservice.

Bewertung Service & Erreichbarkeit: Veröffentlichte Kontaktwege und positive Rückmeldungen sind klare Stärken. Die unten dokumentierten Gegenbeispiele zu Eröffnung und technischen Problemen rechtfertigen dennoch eine zurückhaltendere Servicenote. Aus der Stichprobe lässt sich keine allgemeine Antwortzeit ableiten. Score: 3,4 / 5,0.

Community-Check: Was sagen andere Kunden?

Am 9. September 2026 zeigte das Trustpilot-Profil 3,4 von 5 bei 4.260 Bewertungen. Die Verteilung lautete 44 % fünf, 18 % vier, 9 % drei, 8 % zwei und 21 % ein Stern. Profile wurden zusammengeführt; die Stimmen lassen sich deshalb nicht pauschal einer Vertragsgesellschaft zuordnen. Unsere Auswahl ist nicht repräsentativ.

  • Positiv: Ejaz, 4. September 2026, und Konstantina, 4. September 2026, loben die Plattform. Swissquote bedankt sich jeweils und greift die positive Bedienungserfahrung auf.
  • Kritisch: James, 3. September 2026, schildert schleppende Eröffnung und einzeln nachgereichte Fragen. Swissquote bedauert die Erfahrung und kündigt interne Weitergabe an.
  • Technischer Gegenfall: John, 20. August 2026, berichtet über einen App-Ausfall. Die Antwort vom selben Tag entschuldigt sich und verweist auf eine neue App-Version als Lösung.

Diese vier Originale und die zugehörigen Antworten wurden vollständig auf der Profilseite gelesen und hier sinngemäß zusammengefasst. Die Beispiele würdigen Zufriedenheit und konkrete Probleme, ohne eine Fehlerquote oder eine garantierte Problemlösung zu behaupten.

Sparpläne, Bruchstücke und Steuerunterlagen

Swissquote bietet im Schweizer Angebot inzwischen Sparpläne für ausgewählte Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Themes-Trading-Zertifikate. Nach Aktivierung von Fractional Trading lassen sich Betrag und Ausführungsrhythmus einstellen. Die Werbung nennt Gebühren ab 3 CHF pro Transaktion für bestimmte Märkte und ETF-Leaders. Eine Rate von 100 CHF würde bereits bei 3 CHF reiner Handelsgebühr mit 3 % belastet; die Existenz eines Sparplans beweist somit keine günstige kleine Sparrate. Quelle: Schweizer Sparplan.

Die Bruchteile sind treuhänderische Ansprüche mit anteiligen wirtschaftlichen Rechten. Sie können laut Anbieter-FAQ nicht auf ein anderes Depot übertragen werden und vermitteln keine Stimmrechte. Diese Einschränkung gehört zum Vergleich mit ganzen Aktien. Quelle: Fractional Trading, FAQ.

Bei ausländischen Depots sollten Sie die passenden Steuerunterlagen vorab prüfen. Der Schweizer digitale Standard-Steuerauszug für Nichtansässige kostet laut Preisliste 100 CHF. Ein solcher Auszug ist keine Zusage, dass sämtliche deutschen Erklärungspflichten erledigt werden. Quellen: Steuerauszug-Preise und AGB, Ziffer 9 zur steuerlichen Eigenverantwortung.

Für wen ist Swissquote geeignet und für wen weniger?

  • Interessant für Anleger, die verschiedene Märkte selbstständig nutzen und ihre jährlichen Depot-, Order- und Währungskosten vorab berechnen.
  • Interessant für Kunden, die bewusst zwischen Schweizer und Luxemburger Bankbeziehung wählen und die jeweiligen Verwahrregeln akzeptieren.
  • Weniger passend für viele kleine Standardorders: Eine Mindestprovision beansprucht dann einen großen Teil der Anlagesumme.
  • Weniger passend für Anleger, die einen vollständig wartungsfreien Langfristzugang oder jederzeit sofortige persönliche Hilfe voraussetzen.

Aktives Handeln macht einen Tarif nicht automatisch günstiger. Rechnen Sie dieselbe Strategie mit Anzahl der Käufe und Verkäufe, jeweiliger Ordergröße, Fremdwährungen und Depotbestand durch. Ein größerer Anlagebetrag kann Fixkosten relativieren, erhöht aber auch den absoluten Betrag, der Markt- und Verwahrrisiken ausgesetzt ist.

Fazit & finaler Verbraucherschutz TV-Score

Swissquote bietet eine belastbare regulatorische Grundlage und ein vielseitiges Brokerage-Angebot. Die Wahl kann für selbstständige Anleger passen, wenn die konkrete Gesellschaft und die Kosten zum eigenen Depot passen. Kleine Standardorders, häufige Währungswechsel und längere Serviceprobleme bleiben relevante Grenzen.

Verbraucherschutz TV-Score: 4,2 / 5,0. Die Einzelnoten sind redaktionelle Werturteile auf Grundlage der dokumentierten Online-Prüfung.

KriteriumScore und Gewicht
Regulierung & Lizenzierung4,8 / 5,0 · 30 %
Einlagensicherung & Kundengelder4,3 / 5,0 · 25 %
Kosten- & Risikotransparenz4,0 / 5,0 · 20 %
Konditionen & Fairness3,6 / 5,0 · 15 %
Service & Erreichbarkeit3,4 / 5,0 · 10 %

Häufige Fragen zu Swissquote

Ist Swissquote seriös?

Die geprüften Banken in der Schweiz und Luxemburg sind identifizierbare, beaufsichtigte Unternehmen. Entscheidend ist der genaue Vertragspartner. Eine Zulassung garantiert weder Anlagegewinne noch störungsfreien Service.

Ist mein Geld bei Swissquote sicher?

Begünstigte Bankeinlagen sind bei der Schweizer Bank bis 100.000 CHF und bei der Luxemburger FGDL-Mitgliedsbank gewöhnlich bis 100.000 EUR je Kunde und Bank geschützt. Wertpapiere werden rechtlich anders behandelt als Bargeld. Kursverluste sowie Kryptowährungen sind nicht pauschal über die Einlagensicherung abgesichert.

Welche Swissquote-Gesellschaft ist für deutsche Anleger zuständig?

Das europäische Wertpapierangebot wird von Swissquote Bank Europe S.A. in Luxemburg angeboten. Ein konkreter Vertrag kann je nach gewähltem Angebot und Zulässigkeit auch eine andere Gesellschaft betreffen. Prüfen Sie deshalb den Namen im Kontoeröffnungsvertrag und übernehmen Sie keine Schweizer Konditionen allein wegen der Marke.

Was kostet das Schweizer Depot?

Beim Schweizer Privatdepot entstehen gestaffelte Quartalsgebühren zuzüglich Mehrwertsteuer, außerdem Handels- und gegebenenfalls Währungskosten. Die Mindestdepotkosten ergeben bei vier Quartalen 86,48 CHF jährlich einschließlich Mehrwertsteuer. Sonderregeln können nach Wohnsitz und Vermögen hinzukommen.

Ist Swissquote Bank Europe ohne Depotgebühr?

Die normale Depotgebühr entfällt beim Luxemburger Angebot. Das bedeutet nicht, dass alle Leistungen kostenlos sind: Standardorders haben Mindestprovisionen und nach längerer Zeit ohne Transaktionen können zusätzliche Verwaltungsgebühren entstehen. Prüfen Sie vor allem diesen Punkt bei einem selten bewegten Depot.

Bietet Swissquote ETF-Sparpläne an?

Ja, im Schweizer Angebot sind Sparpläne für ausgewählte ETFs und weitere Produkte dokumentiert. Dafür muss Fractional Trading aktiviert werden. Prüfen Sie die Gebühr pro Ausführung und beachten Sie, dass Bruchteile nicht auf andere Depots übertragen werden können.

Welche Währungsgebühren fallen an?

Bei der Schweizer Bank beträgt der veröffentlichte Aufschlag für den Tausch zwischen bestimmten Hauptwährungen 0,95 %. Das ist vom aufschlagsfreien Umrechnen einer in CHF ausgewiesenen Ordergebühr zu unterscheiden. Die Luxemburger Auto-Forex-Umrechnung bei Handelsabwicklung hat laut dortiger Kontopreisliste einen Spread von 0,9 %.

Kann ich echte Kryptowährungen kaufen?

Das Schweizer Angebot umfasst direkten Kryptohandel und Verwahrung sowie Übertragungen für zahlreiche unterstützte Coins. Die verfügbaren Netzwerke und zulässigen Gegenstellen sind begrenzt. Direkte Coins, börsengehandelte Krypto-Produkte und CFDs haben unterschiedliche Risiken und sind nicht austauschbar.

Wie kündige ich Swissquote?

Beim Schweizer Konto sehen die AGB eine schriftliche Kündigung und besondere Regeln für offene Positionen vor. Für regulatorisch bedingte Schließungen nennt die Schweizer Preisliste gesondert 500 CHF Verwaltungsgebühr; dies ist nicht jede normale Eigenkündigung. In Luxemburg gelten gesonderte Regeln für Zahlungsdienste und Zusatzleistungen, und Handelspakete können sich stillschweigend verlängern.

Eignet sich Swissquote für aktive oder gelegentliche Anleger?

Aktive Anleger können von den Handelsmöglichkeiten profitieren, müssen jedoch Order- und Währungsgebühren über das ganze Jahr rechnen. Bei kleinen Standardorders belasten Mindestprovisionen die Anlage überproportional. Gelegenheitsanleger sollten neben Schweizer Fixkosten insbesondere die Luxemburger Regeln für lange Zeiträume ohne Transaktionen beachten.

So haben wir geprüft

Verbraucherschutz.tv ist eine private, unabhängige Prüfinstitution, keine Behörde und keine Verbraucherzentrale. Wir finanzieren uns über Lizenzen geprüfter Unternehmen; Zahlungen beeinflussen den Zeitpunkt einer Prüfung, nie ihr Ergebnis.

Das Ergebnis ist unverkäuflich

Bezahlbar ist nur die Lizenz, mit einem bestandenen Ergebnis zu werben. Nie das Ergebnis selbst.

Gleiche Kriterien für alle

Jeder Anbieter wird nach demselben gewichteten Kriterienkatalog seiner Branche geprüft.

Recherchiert wie eine Redaktion

Website, AGB, Preise, Registerdaten und Bewertungen auf mehreren Plattformen. Nichts wird ungeprüft übernommen.

Das vollständige Prüfungsverfahren lesen
Swissquote Erfahrungen: Sicherheit, Gebühren und Grenzen