
Nun rutscht auch Suzuki in den Dieselskandal. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. hat am 27. April 2022 Geschäftsräume des japanischen Autoherstellers im hessischen Bensheim durchsuchen lassen. Ermittelt wird wegen des Verdachts unzulässiger Abschalteinrichtungen, wie u.a. die Tagesschau online berichtet. Die Ermittlungen richten sich nicht nur gegen Suzuki, sondern auch gegen Stellantis, zu dem Konzern zählt inzwischen auch Fiat Chrysler Automobiles, und gegen das japanische Unternehmen Marelli. Hier gab es weitere Durchsuchungen in Heidelberg, Italien und Ungarn. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche der drei Konzerne wegen des Verdachts des Betrugs, der Luftverunreinigung und der Beihilfe. Suzuki soll bei insgesamt rund 22.000 Dieselfahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung eingesetzt haben
Konkret geht es um Fahrzeuge der Typen SX4 S-Cross, Swift und Vitara mit 1,3 Liter, 1,6 Liter und 2 Liter Dieselmotor mit der Abgasnorm Euro 6, die bis 2018 gebaut wurden.
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