1 Million Euro: Staatsanwaltschaft friert Konten von mega-downloads.net ein

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt nach Angaben von netzwelt.de gegen die Geldeintreiber von mega-downloads.net. Der in den Arabischen Emiraten registrierten Firma mit deutscher Adresse für's operative Geschäft wird vorgeworfen, Internetsurfern im ganz großen Rahmen für den Download ohnehin freier Software hohe Gebühren berechnet zu haben. Auf Anfrage des Portals netzwelt.de hatte die Staatsanwaltschaft die Aufnahme der Untersuchungen in Hannover bestätigt.

Offensichtlich sind auch zahlreiche Rechnungen an User gegangen, die niemals selbst die Seite angeklickt hatten. Im Rahmen der ersten Schritte wurden Konten mit fast einer Million Euro Guthaben eingefroren. Der Kontostand wächst täglich, da immer noch Geld eingeht.

Die für mega-downloads.net tätige Inkassofirma L & H GmbH (Hannover) verfügt in Deutschland nach ersten Ermittlungen nur über eine Postanschrift. Das Modell "mega-downloads.net" entspricht auch dem Verfahren, das von vielen anderen Anbietern wie z.B. 99downloads.de oder opendownload.de angewendet wird, um möglichst viele "Kunden" abzocken zu könnnen.

Die Staatsanwaltschaft sucht jetzt Betroffene:

Staatsanwaltschaft Hannover Postfach 109 30001 Hannover Aktenzeichen: 5302 Js 41769/09

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