Kollektiver Rechtsschutz macht Weg für die „Deutsche Sammelklage“ frei

Seit über 10 Jahren sammelt verbraucherschutz.tv die unterschiedlichsten Themen rund um Internet-Abzocke. Eine der am häufigsten gestellten Frage ist die nach der Sammelklage. Es wäre ein leichtes, Abofallen und Handyabzocke mit einem gebündelten Vorgehen mehrerer Betroffenen bei Kostenteilung den Garaus zu machen. Einzelpersonen scheuen in der Regel das Prozess-Risiko. Die Kraft der Gruppe kann sich nicht entfalten.Künftig soll es einfacher werden, Verbraucherrecht durchzusetzen und Entschädigungen einzufordern. Die Basis für eine „Deutsche Sammelklage“ soll am Mittwoch, 17. Juni, im Rahmen einer Justizministerkonferenz in Stuttgart  gelegt werden. Die Chancen stehen gut, dass die deutschen Justizminister den so genannten „Kollektiven Rechtsschutz“  auf den Weg bringen werdenund zwar in Form einer Empfehlung an den Gesetzgeber.

„Nicht jeder einzelne Verbraucher muss zur Durchsetzung seiner Rechte die Ochsentour durch die Instanzen machen“, zitiert DPA den Vorsitzenden der Justizministerkonferenz, Baden-Württembergs Ressortchef Rainer Stickelberger (SPD). Vielmehr könnte eine einzige Musterklage die wesentlichen Fragen einheitlich für eine Vielzahl von Verbrauchern klären.

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