
2000 Investoren haben über 25 Millionen Euro in die Erneuerbare Energie Versorgung AG investiert - und fürchten nun den Totelverlust ihrer Anlage. Aktuell berichten unterschiedliche Medien wie z.B. die Hannoversche Allgemeine Zeitung über den möglichen Totalausfall.
Dabei hatte ein einst solventes Biomasseheizkraftwerk in Papenburg mit stabilen Einnahmen den Eindruck vermittelt, dass die Anlegergelder gut investiert sind. Mit den Einnahmen finanzierte die EEV den Kauf eines Biomassekraftwerks in Papenburg und begann die Planungen für einen Offshore-Windpark. EEV-Insolvenzverwalter (vorläufig) Stefan Denkhaus, der seit November 2015 Einblick in die Bücher nimmt, bezeichnet die Gefahr eines Ausfallrisikos als hoch, hauptsächlich, weil die EEV mit Raten und Zinsen in Verzug ist.
Das Kraftwerk selbst befindet sich ebenfalls in der Insolvenz und laut Insolvenzverwalter Penzlin ist es fraglich ob Sanierung oder Verkauf die Forderungen des Vorbesitzers und der Anleger decken können. Wenn überhaupt, dann sei wohl eine Mittelverteilung an 400 im Grundbuch eingetragene Anleger denkbar. Darüber hinaus gehende Zahlungen hält der Insolvenzverwalter für wenig realistisch.
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